„Seitdem ich Triathlon betreibe, hatte der CST bis dato immer Platz in meinem Kalender,“ schrieb Leopold Grimm bei seiner Bewerbung zum „CST-Nachwuchsmoderator“.
Am Ende machte der Amberger das Rennen um den Job. Für Ihn bedeutet das zwei Tage gute Laune und Motivation verbreiten. Am 29. und 30. Juni wird er am Balkon der Eiseria Chieming stehen und von dort aus die Geschehenisse der Raddurchfahrt Chieming kommentieren. Wir haben uns mit ihm unterhalten.

Hallo Leopold,
Was hat Dich dazu bewogen, Dich bei uns als Moderator zu bewerben?

Ein Beitrag auf Facebook – Hartwig Thöne hat dort in einem Video zur Bewerbung aufgerufen! Unkommentiert scrollte ich — nachdem ich das Video gesehen habe — weiter. Erst am Abend, im Bett, habe ich aktiv über den Nachwuchsmoderatoren-Job nachgedacht. So kam es am nächsten Tag zu meiner Bewerbung. 

Was fasziniert Dich am Moderatoren-Job und warum denkst Du, bist Du die Perfekte Besetzung für den Eiseria-Balkon?

Die Vielseitigkeit eines guten Moderators: informierend, humorvoll, emotional, die aktive Einbindung des Publikums fasziniert mich. All das im schnellen Wechsel. Hoffentlich gelingt mir das und ich kann das Publikum packen!
Am Balkon soll es ja das beste Eis im Chiemgau geben, ein direkter Platz an der Quelle ist immer gut (lacht). Die perfekte Besetzung bin ich, weil ich gerne rede. Davon gibt es natürlich sehr viele. Nun hat jemand, der viel redet, nicht zwingend viele Zuhörer! Scheinbar gefällt meinen Freunden aber was ich verbalisiere. Tatsächlich nehme ich mir oft vor weniger Geschichten zu erzählen. Dann höre ich, „Leo erzähle doch mal wieder eine Geschichte“. Scheinbar hört mann mir gerne zu.

Leopold Grimm
Leopold Grimm in Aktion.

Auf welchen Moment freust Du Dich besonders?

Auf den Schwimmstart, wenn alle Sportlerinnen und Sportler nach dem Startschuss das Rennen beginnen. Gänsehaut! Und auf das Mikrofon, welches Ihr mir hoffentlich nicht wegnehmen wollt.

Wie bereitest Du dich auf die Moderation vor?

Aktuell befinde ich mich in der Prüfungsvorbereitung für meinen Master. Ich werde die Fachliteratur etwas bei Seite schieben und mich über die Profis und Sponsoren Informieren. Vermutlich werde ich das ein oder andere mal mit einer Banane in der Hand moderierend durch die Wohnung laufen. 

2015 hast Du in Chieming Deinen ersten Triathlon gemacht. Seitdem warst Du jedes Jahr dabei und wurdest 2017 sogar Siebter auf der Kurzdistanz. Wie kommt ein Amberger an den Chiemsee und was hast Du an dem Rennen besonders liebgewonnen?

Wie es Vielen geht, startete ich ins Triathlon geschehen mit einem Freund und einer spontanen Idee. Wir beide bevorzugen die Berge dem Meer. Schnell war klar, ein Triathlon in Alpennähe wäre super. So blieben wir nach Recherche beim CST hängen. Die Anreise mit Alpenpanorama, die Kühe, die tolle Wettkampf-Location, der Cappuccino am See. Wir vergaßen schon fast den anstehenden Wettkampf durch so viel Urlaubsfeeling. Auf der Heimfahrt sagten wir, der CST wird auch in späteren Jahren unser Wochenende werden sollte, um über eine weite Distanz die Freundschaft zu pflegen. Die Location und die Radstrecke sind für einen Triathlon super. Trotz Wettkampf ist es ein Wochenende der Erholung.

Wir freuen uns, dich im Team zu haben!