Mit Rekordbeteiligung und zahlreichen internationalen Sportlern ging der EBERL Chiemsee Triathlon 2019 über die Bühne. Wir, das Organisationsteam, sagen stellvertretend für alle Beteiligten „Danke!“. Schön, dass Du dabei warst. Wir hoffen, Du bist nächstes Jahr wieder am Start. Im Folgenden wollen wir Dir alles zur Verfügung stellen, was man nach dem Rennen so braucht – tolle Erinnerungen, aber auch eine Feedback-Möglichkeit.

Ergebnisse & Urkunden

Feedback

Fotos

Chieming. Erneut hat sich Maximilian Kirmeier am Samstag den Sieg über die Volksdistanz beim EBERL Chiemsee Triathlon geholt. Beim Auftakt für das Triathlon-Festival am Bayerischen Meer war er mit einer Zeit von 1:00:33 der schnellste über die 500 Meter Schwimmen im Chiemsee, der 40-Kilometer-Jagd im Sattel durch das Chiemgauer Voralpenland und den fünf Kilometern in den Laufschuhen am Seeufer entlang.

„Das war ein hartes Ding“, sagte er im Ziel – und spielte nicht nur auf die kräftige Konkurrenz im Feld, sondern auch auf das hochsommerliche Wetter an, das den Sportlerinnen und Sportlern mit über 35 Grad zu schaffen machte. Zweiter wurde Armin Reif vom TSV Zwiesel (1:01:23) vor Dr. Oliver Rau vom Sc53 Landshut (1:03:15). Schnellste Frau war Sarah Schönfelder vom Triathlon Grassau e.V. mit einer Zeit von 1:09:21. Ihr folgten Kerstin Troch vom FTZ Mühldorf Team Siebzehnrübl (1:10:39) und Kerstin Hagerer vom CIS Amberg (1:11:16). 

Insgesamt waren knapp 250 Sportlerinnen und Sportler über die Volksdistanz angetreten. 

Chieming. Ein voller Erfolg war die Premiere der Mixed-Team-Relay am Samstag des 8. EBERL Chiemsee Triathlon. 20 mitunter hochkarätig besetzte Staffeln waren bei diesem neuen Wettkampfformat angetreten, das im kommenden Jahr in ähnlicher Form auch olympisch sein wird.

Wie bei klassischen Triathlon-Staffeln bestehen die Teams bei der Mixed-Team-Relay in Chieming auch aus drei Sportlern. Das war es dann aber auch fast schon mit den Gemeinsamkeiten. Denn alle drei müssen jeweils auch in allen drei Disziplinen antreten, nicht nur jeder in jeweils einer. Dazu war am Chiemsee Pflicht, dass mindestens eine Frau in jedem Trio vertreten ist. Hohes Tempo brachten die Distanzen in den Wettkampf: 200m Schwimmen, 6,8 km Radfahren und 2 km Laufen.

Sportfreunde Staffel mit Daniel Unger
Sportfreunde Staffel mit Daniel Unger

„Das ist ein sehr kurzweiliges, aber sehr intensives Format“, sagte Triathlon-Weltmeister Daniel Unger, der mit seiner Frau Zuzka Unger und Tri-Legende Thomas Hellriegel, dem ersten deutschen Ironman-Hawaii-Sieger, an den Start gegangen war. „Ich finde es super, den Wettbewerb für die Jedermänner und -frauen zu öffnen“, so Unger weiter. Sein „Sportfreund Team“ schaffte es auf Platz 7.

Mixed Team Relay
Mixed Team Relay

Der Sieg in der Gesamtwertung ging nach Österreich. Das Team „BSP Mitte #luckysgang“ um den zweifachen Paralympics Champion Günther Matzinger sicherte sich den Titel: den  Osenstätter Cup. „Das war Action von Anfang an, ein Riesenspaß, auch wenn wir nie geglaubt hätten, dass wir da vorne mitmischen können“, sagte er nach der Siegerehrung. Das Dreiergespann bekam aber nicht nur den Wanderpokal, sondern auch einen top-ausgestatteten VW Bus im Wert von ca 35.000 Euro für ein Jahr. Damit verwiesen sie die zweite prominente Mannschaft auf die Plätze: Das „Sportfreund Team by Daniel Unger“ um Matthias Zöll, den Präsidenten der Deutschen Triathlon-Union DTU, Buschhütten-Gewinnerin Carina Zöll und Olympionike Christian Prochnow.


„Uns hat gefreut und beeindruckt, dass so viele ambitionierte Jedermann-Teams und insbesondere Schülerinnen-Trios am Start waren“, freute sich Race-Director Tom Mayerhofer, denn allein die Schule Schloss Stein hatte drei Trios ins Rennen geschickt. 

Die Vereinsmeisterschaft blieb im Austragungsort: Die ging an TSV Chieming Triathlon 2. Den Familien-Cup holte sich „LT Zwecks Da Gaudi – Familie Lang“. 

Die Mixed-Team-Relay ist für Daniel Unger ein Format, das definitiv Zukunft hat. Und das nicht nur bei den Olympischen Spielen, sondern nach allem Anschein auch am Chiemsee. 

Chieming. In einer Hitzeschlacht hat der Österreicher Thomas Steger am Sonntag 8. EBERL Chiemsee Triathlon vor dem dreifachen Europameister Michael Raelert auf der Mitteldistanz gewonnen. Die Schweizerin Caroline Steffen war schnellste Frau über die 2 Kilometer Schwimmen, 80 Kilometer Radfahren und 20 Kilometer Laufen. Auf der kürzeren Olympische Distanz (1,5/40/10 km) konnte Marc Eggeling erneut das Podium erobern, im Frauenfeld war kein Vorbeikommen an der Australierin Kelly-Ann Perkins. Am Vortag wurden die Volksdistanz und die neue Mixed-Team-Relay ausgetragen. Insgesamt waren am vergangenen Wochenende 1247 Sportlerinnen und Sportler über die verschiedenen Distanzen einzeln oder in der Staffel bei dem Triathlon-Festival in Chieming gefinisht.

Wie im allerersten Jahr des EBERL Chiemsee Triathlons war auch in die achte Auflage eine Hitzeschlacht: Kaum bis gar keine Wolken, kein Wind, aber Temperaturen knapp unter 40 Grad. Manche erfahrene Triathleten sprachen schon vom „Kona“ Bayerns, dem Austragungsort des legendären Ironman-Hawaii. 

Schwimmen im Chiemsee

Am frühen Vormittag stürzten sich die Sportlerinnen und Sportler in die Fluten des Bayerischen Meers. Diesmal auch ohne Neoprenanzug – denn dafür war der See mit über 24 Grad zu warm. Auf der Mitteldistanz setzte sich der hochfavorisierte Raelert erwartungsgemäß an die Spitze. Sogar den Top-Schwimmer Christof Wandratsch ließ er hinter sich. Auf der Radstrecke zeigte der Mitteldistanz-Experte, welch Klasse in ihm steckt und dominierte weitgehend das Feld. Horst Reichel, Julian Erhardt oder auch Steger eröffneten die Jagd auf ihn. Auf der Laufstrecke machte dann Steger mit jedem Kilometer Boden gut, bis er Raelert auf den letzten beiden der vier 5-Kilometer-Runden gepackt und distanziert hatte. Steger sicherte sich mit 3:39:58 den dritten Sieg am Chiemsee. Raelert, der von Frankfurt in den Süden Bayerns gewechselt hatte, wurde Zweiter vor dem Local-Matador Julian Erhardt. 

Caroline Steffen
Caroline Steffen

Bei den Frauen kam Caroline Steffen zwar nicht an der Spitze aus dem Wasser. Auf dem Rad und dann auf der Laufstrecke spielte sie ihre Erfahrung und ihr Können aus. Mit einer Zeit von 4:07:57 brachte sie den Sieg nach Hause. „Die Radstrecke ist umwerfend“, lobte die sechsfache Ironman-Siegerin und zweifache Ironman-Vizeweltmeisterin „Das Rennen“. Danach kam fast schon die Überraschung des Tages: Mit einer absoluten Powerleistung hat sich Laura Zimmermann von Platz fünf auf den zweiten vorgekämpft. „Ich habe noch einmal alles rausgehauen“, sagte sie und lobte die Anwohner und Helfer vor Ort. „Die Einwohner haben mir quasi das Leben gerettet, Danke für die sämtlichen Wasserschläuche da draußen.“ Viele Chiemgauer hatten es für die Sportlerinnen und Sportler „regnen“ lassen. Dritte wurde die Britin Chantal Cummings. 

Auf der Kurzdistanz wiederholte Marc Eggeling seinen Sieg aus dem Vorjahr. „In einem Rennen wie dem EBERL Chiemsee Triathlon ist es wahnsinnig wichtig, die Strecke zu kennen.“ Die Erfahrung von vier Teilnahmen in Chieming brachte ihm den zweiten Titel ein – vor Nikolaus Wihlidal und Maximilian Kirmeier, der am Vortag dafür souverän die Volksdistanz (0,5/20/5 km) gewonnen hatte. Bei den Frauen ging der Sieg nach Down-Under: Kelly-Ann Perkins rauschte über die Strecken und kam mit großem Abstand vor Vorjahressiegerin Caroline Lehrieder sowie Pauline Neidel ins Ziel. „Ich hatte eine großartige Zeit draußen auf den großartigen Strecken“, so die Australierin Perkins im Zielinterview. 

Das Damen-Podium auf der Kurzdistanz.

Der EBERL Chiemsee Triathlon lockte auch in diesem Jahr nicht nur etliche namhafte Profis, sondern auch viele, viele ambitionierte Altersklassen-Athleten sowie diverse bekannte Quereinsteiger und Szene-Größen. Biathlon-Star Vanessa Hinz hatte im vergangenen Jahr ihre Premiere über die Kurzdistanz und in diesem Jahr – trotz Hitze – mit 2:33:41 ihre Zeit von damals sogar noch einmal um zwei Minuten unterboten. „Das ist schon immer ein Highlight des Jahres für mich“, sagte sie. Einer, der wohl nahezu jedes prominente Rennen der Welt kennt, kam ebenfalls gar nicht mehr aus dem Schwärmen heraus: der ehemalige Ironman-Germany-Geschäftsführer Björn Steinmetz. „Wenn man so wie ich 15 Jahre Triathlons organisiert hat auf höchstem Niveau, ist es einfach geil hier am Chiemsee zu sein, auf einem super schön gemachten Rennen“, lobte er, nachdem er die Mitteldistanz hinter sich gebracht hatte. 

Dass so viele internationale Top-Stars vertreten waren, verdankte der EBERL Chiemsee Triathlon auch der „Spirit Triathlon Series“. Der Wettkampf ist neben dem Triathlon Portocolom, dem Triathlon Alpe d’Huez und dem Transvorarlberg Triathlon Teil dieser neuen Serie, hinter der die Tri-Stars Daniela Ryf, Nicola Spirig sowie Tom Sutton, Sohn der Trainerlegende Brett Sutton stehen. Sie hatten fünf international besetzte Teams ins Rennen geschickt, die um die Plätze in der Gesamtwertung kämpften. „Wonderful“, war Tom Suttons Fazit.

Die schnellsten Staffel-Teams war das Team „ACA Tria“ um Wandratsch in der Herren-Wertung, das „wanggo endurance 2Radchaoten express“-Team in der Mixed-Wertung sowie die reine Frauen-Staffel „#BeastModeOn“ auf der Mitteldistanz. Die „Badenpower“-Staffel gewann die Gesamtwertung sowie in der Herrenwertung, in der Mixed-Wertung führte das „RSC Götzing“-Trio und das „ChiemTeam°°“ war die schnellste reine Frauen-Staffel auf der Kurzdistanz. 

Hinz darf sich jetzt auch neue Landkreismeisterin nennen, genau wie Stefan Ehehalt vom TSV Chieming Triathlon. 

Der EBERL Chiemsee Triathlon bietet auch immer eine Heimat für Triathleten mit Behinderung. Dieses Jahr kämpften sechs Paratriathleten um die Deutsche Meisterschaft über die Kurzdistanz und mit Ulrich Sedlmeier (GSC Nürnberg) war auch wieder ein gehörloser Athlet am Start. 

Fotos: Christoph Felix Schmidt

(c) Ingo Kutsche

Chieming. Wenige Tage vor dem Tri-Festival hat ein weiterer Top-Star seinen Start beim 8. EBERL Chiemsee Triathlon angekündigt: Der dreifache Europameister Michael Raelert macht mit seinem erneuten Griff nach der Krone am Bayerischen Meer das noch spannender. Denn das Profi-Feld ist am 29. (Samstag) und 30. Juni (Sonntag) groß und stark wie noch nie zuvor. 1500 Sportlerinnen und Sportler aller Leistungsklassen werden am Wochenende in Chieming erwartet. Neben der Volks-, der Kurz- und der Mitteldistanz lockt dieses Jahr auch ein neuer Wettkampfmodus: die Mixed-Team-Relay. Außerdem ist der Wettkampf in und um den Chiemsee Teil der neuen internationel “Spirit Tri Series”, die von Stars wie Daniela Ryf und Nicola Spirig sowie Tom Sutton, Sohn der Trainerlegende Brett Sutton, stehen.

Nach 2017 will Raelert erneut an die Spitze

2017 hatte der heute 38-jährige Raelert mit einer souveränen Wettkampfleistung das Podium erobert. Als “sensationell” und “Prestige-Rennen” bezeichnete er damals schon den EBERL Chiemsee Triathlon. Nun will er den Erfolg von damals wiederholen – und muss sich am Sonntag auf der Mitteldistanz über 2 Kilometer Schwimmen, 80 Kilometer Radfahren und 20 Kilometer Laufen namhafter Konkurrenz wie Markus Fachbach, Julian Erhardt oder Horst Reichel stellen. 

Aber auch das Frauenfeld liest sich mehr als amtlich: Mit der Schweizerin Caroline Steffen kommt eine sechsfache Ironman-Siegerin und zweifache Ironman-Vizeweltmeisterin in den Chiemgau. Ihr wollen Camilla Pedersen aus Dänemark und die Französin Jeanne Collonge den Sieg streitig machen. Pedersen hat etliche Welt- und Europameister-Titel in ihrem Lebenslauf. Collonge ist Siegerin prästigeträchtiger Rennen wie dem Triathlon Alpe d’Huez, dem Embrunman oder dem Triathlon Gerardmer. Fast ein Dutzend weiterer Profi-Damen schielt aufs Podium – darunter  Jenny Schulz und Lisa-Maria Dornauer. 

Caroline Steffen; Foto: @witsup.com
Caroline Steffen; Foto: @witsup.com

Promis auf Kurzdistanz und in der Mixed Team Relay

Mit bekannten Namen kann der 8. EBERL Chiemsee Triathlon auch auf den anderen Distanzen aufwarten. Biathlon-Star Vanessa Hinz aus Schliersee wird am Sonntag ihre zweite Kurzdistanz (1,5/40/10 km) angehen – nach ihrem Debüt, das sie im vergangenen Jahr ebenfalls am Chiemsee feierte. Moritzburg- und Wolfgangesee-Challenge-Gewinner Maxi Kirmeier will ebenso auf der Kurzdistanz punkten wie der mehrfache tschechische Meister Thomas Bednar. Die Volksdistanz (0,5/20/5 km) lockt am Samstag wieder Hunderte Einsteiger und ambitionierte Sportlerinnen und Sportler. 

How does a Mixed Team Relay work?

Neu ist auch am Samstag die sogenannte “Mixed Team Relay”, die 2020 sogar olympisch sein wird. Das Format ist ein Teamrennen, bei dem jedes Teammitglied einen vollständigen Triathlon mit Schwimmen, Radfahren und Laufen am Stück absolviert. Beim EBERL Chiemsee Triathlon besteht ein Team aus drei Sportlern mit mindestens einer Frau. Die Distanzen sind 0,2km Schwimmen, 6,5km Radfahren und 1,9km Laufen. Im Teilnehmerfeld tummeln sich Größen wie der erste deutsche Hawaii-Sieger und Triathlon-Legende Thomas Hellriegel, Weltmeister Daniel Unger oder Olympionike Christian Prochnow.

Rund um die sportlichen Wettkämpfe gibt es eine erlesene Triathlon-Messe rund um das Ziel-Areal sowie ein “Meet the Pros” am Samstagabend im Festzelt. 

Verkehrseinschränkungen in der Region

Wegen der notwendigen Vollsperrung der Radstrecke kann es Samstagnachmittag sowie Sonntag zu Verkehrsbehinderungen in der Gegend kommen. “Wir bitten alle Anwohner, Touristen sowie Teilnehmer und Zuschauer um Verständnis und sind dankbar für die Unterstützung, die wir in den vergangenen Jahren erfahren haben, um die Region mit diesem sportlichen Highlight stärken zu können”, sagt Renndirektor Tom Mayerhöfer. 

Bilder: @whitsup.com, Ingo Kutsche

Vom 27. bis 30. Juni dreht sich in Chieming alles um Sport und gesunde Bewegung. Firmenlauf, Schüler-Event und Triathlon locken Sportbegeisterte und die, die es noch werden wollen, an das Ufer des bayerischen Meeres. 

Doch wer an den Tagen des Triathlon Festivals genauer hinsieht, dem wird auffallen, dass es eben nicht nur um Sport geht: Der EBERL Chiemsee Triathlon ist eine Veranstaltung von und für die Region. Das zeigen nicht nur die zahlreichen langfristigen Partnerschaften zwischen regionalen Unternehmen und den Events, sondern in diesem Jahr gleich zwei Attraktionen. So wird das Siegsdorfer Mammut zum wiederholten mal vor Ort sein. Passend, wird außerdem das Wikingerschiff Freya vor Chieming ankern.

Organisator Sven Hindl war die Begeisterung anzumerken: „Mit der Zusage, dass die Freya zum Event nach Chieming kommt, ging für mich ein Traum in Erfüllung.“

Die Idee, das Wikingerschiff, das aus dem Bully-Herbig-Film „Wickie auf großer Fahrt“ bekannt ist, zum Triathlon-Festival zu holen, hat ein großes Vorbild. Beim legendären Ironman Hawaii gibt es seit vielen Jahren ein „Coffee Boat“ in der Bucht von Kona. Dort können Athleten bei ihrem Schwimmtraining in den Tagen vor dem Rennen einen kurzen Stopp einlegen und einen Espresso genießen. „Bei uns wird es natürlich alkoholfreies Bier geben,“ lacht Hindl und gibt damit einer regionalen Brauerei die Chance sich noch umfassender zu präsentieren.  

„Weißbier-Boot“ am Samstag zwischen 9.00 und 11.30 Uhr

Das „Weißbier-Boot“ wird am Samstag zwischen 9.00 und 11.30 Uhr in der Bucht von Chieming zum zünftigen Zwischenstopp einladen. Bereits am Donnerstag lädt die Wirtschaftsförderung dort die Firmenlauf-Teamkapitäne zum Empfang und am Freitag Vormittag können die Kinder und Jugendliche des Schullauf das Boot erkunden.

Die Freya ist eine der Attraktionen der Region, die Einheimischen und Gästen eine besondere Abwechslung bietet – egal, ob zur Feierabendfahrt oder zum Firmenevent. Auch das Siegsdorfer Mammut wirbt für ein außergewöhnliches Projekt: Das Siegsdorfer Naturkunde- und Mammut-Museum. Der Anhänger mit der Lebensgroßen Mammut-Nachbildung steht für Fotos und Selfies vom 27. bis 30. Juni am Eventgelände des EBERL Chiemsee Triathlon. „Wickinger und Mammuts passen ja auch irgendwie zusammen,“ lacht Sven Hindl und hofft, dass sich Zuschauer ebenso begeistern lassen, wie er selbst.

(c) Ingo Kutsche

Die Wassertemperatur des Chiemsee betrug am Freitag, den 21. Juni 2019

21 °C.

Die aktuelle Temperatur und auch das Wetter könnt ihr jederzeit im Livebild unter diesem Link nachsehen.


Zum jetzigen Zeitpunkt können wir nicht sagen, ob ein Neoprenanzug erlaubt ist, oder nicht.


Wird mit Neoprenanzug geschwommen?

Ob mit Neoprenanzug geschwommen wird, oder nicht entscheiden die Wettkampfrichter nach Messung der Wassertemperatur am Wettkampfwochenende. Du erfährst diese Entscheidung zur Bernbacher Nudelparty, spätestens jedoch am Sonntag Morgen über unsere Infotafeln und durch unsere Moderatoren.

All denjenigen, die die DTU Sportordnung nicht so gut kennen, stellen wir im Folgenden die Übersicht zum Gebrauch von „Kälteschutzanzügen“ von Seite 17 der Sportordnung 2019 zur Verfügung.

Quelle: DTU Sportordnung 2019

Foto: Ingo Kutsche

(c) Ingo Kutsche

Liebe Anwohner, Gäste, Urlauber, Sportler

Im Zuge des EBERL Chiemsee Triathlon kommt es am Samstag, den 29. und Sonntag, den 30. Juni 2019 zu Straßensperrungen in der Region, die mit gebietsweisen Einschränkungen verbunden sind. Bitte beachten Sie: Außerhalb der Durchlass-Stellen ist keine Querung der Strecke möglich!

  • Radstrecke Samstag; 11.30 – ca. 15.30 Uhr
  • Radstrecke Sonntag; 9.00 – ca. 12.30 Uhr
  • Laufstrecke Samstag; 12.30 – ca. 16.00 Uhr
  • Laufstrecke Sonntag 11.30 – ca. 15:30 Uhr
  • Bereich Markstatt, Chieming gesperrt ab Freitag, 26. Juni
  • Bereich Parkplätze Chiemseering, gesperrt ab Montag, 24. Juni
  • Keine Zufahrt zur Klinik Alpenhof am Donnerstag ab 15.00, am Freitag 9.00-12.00, am Samstag und Sonntag ganztägig
  • weitere Informationen, auch den ÖPNV betreffend finden Sie in den Wettkampfinformationen auf den Seiten 9-11.
Sperrungen und Streckenverlauf 2019

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung!

Wir laden Sie ein, dabei zu sein!

Lassen Sie uns gemeinsam ein Fest rund um gesunde Bewegung feiern. Die Tage um den EBERL Chiemsee Triathlon sind nicht nur ein Magnet für Sportler aus Nah und Fern. Sie sind vor allem auch ein Event für die Region. Bereits am Donnerstag Abend trifft sich die geballte Wirtschaftskraft zum Firmenlauf Chiemgau. Am Freitag von 9.00 bis 12.00 Uhr laufen 900 Schüler aus der Region und sammeln Spenden für Ihren Freizeit-Platz. Kommen Sie einfach vorbei! Schauen Sie zu, Essen und Trinken Sie gemeinsam mit Gästen und Fans.

Am Donnerstag, Samstag und Sonntag kümmern sich die Jugend-Feuerwehren darum, dass Sie bequem einen Parkplatz an der Stötthamer Straße finden und weisen Sie ein. So sollen die Besuchermassen allesamt in unmittelbarer Nähe zum Zielbereich Platz finden. Die 2,50 Euro Parkgebühr geht dann auch direkt zugute der Jugendfeuerwehren der Region.

Parkplätze finden Sie

an der Stötthamer Straße in Chieming. Weitere Parkplätze finden Sie in den Wettkampfinformationen auf Seite 12.
Wohnmobile können kostenfrei an der Grund- Hauptschule Chieming (Josef-Heigmooser-Str. 45) abgestellt werden. Bitte beachten Sie: Dort ist keine Infrastruktur vorhanden.

Startnummernabholung Josef-Heigenmooser-Straße 45, 83339 Chieming;  47.899414 12.538558 Schwimmstart (Keine Zufahrt) Bei den Bädern 3, 83339 Chieming; 47.887467 12.533865 Wechselzone (Keine Zufahrt) Markstatt, 83339 Chieming; 47.890002 12.532282  Ziel (Keine Zufahrt) Chiemseering, 83339 Chieming; 47.896513 12.528227 Duschen (Keine Zufahrt während des Rennens) Josef-Heigenmooser-Straße 45, 83339 Chieming, 47.899414 12.538558 Parkplatz Stötthamer Straße, 83339 Chieming, 47.896901 12.531341 Wohnmobil-Parkplatz (Keine Zufahrt während des Rennens – keine Infrastruktur) Josef-Heigenmooser-Straße 45, 83339 Chieming, 47.899414 12.538558
Info Tafel Örtlichkeiten

Foto: Ingo Kutsche

„Seitdem ich Triathlon betreibe, hatte der CST bis dato immer Platz in meinem Kalender,“ schrieb Leopold Grimm bei seiner Bewerbung zum „CST-Nachwuchsmoderator“.
Am Ende machte der Amberger das Rennen um den Job. Für Ihn bedeutet das zwei Tage gute Laune und Motivation verbreiten. Am 29. und 30. Juni wird er am Balkon der Eiseria Chieming stehen und von dort aus die Geschehenisse der Raddurchfahrt Chieming kommentieren. Wir haben uns mit ihm unterhalten.

Hallo Leopold,
Was hat Dich dazu bewogen, Dich bei uns als Moderator zu bewerben?

Ein Beitrag auf Facebook – Hartwig Thöne hat dort in einem Video zur Bewerbung aufgerufen! Unkommentiert scrollte ich — nachdem ich das Video gesehen habe — weiter. Erst am Abend, im Bett, habe ich aktiv über den Nachwuchsmoderatoren-Job nachgedacht. So kam es am nächsten Tag zu meiner Bewerbung. 

Was fasziniert Dich am Moderatoren-Job und warum denkst Du, bist Du die Perfekte Besetzung für den Eiseria-Balkon?

Die Vielseitigkeit eines guten Moderators: informierend, humorvoll, emotional, die aktive Einbindung des Publikums fasziniert mich. All das im schnellen Wechsel. Hoffentlich gelingt mir das und ich kann das Publikum packen!
Am Balkon soll es ja das beste Eis im Chiemgau geben, ein direkter Platz an der Quelle ist immer gut (lacht). Die perfekte Besetzung bin ich, weil ich gerne rede. Davon gibt es natürlich sehr viele. Nun hat jemand, der viel redet, nicht zwingend viele Zuhörer! Scheinbar gefällt meinen Freunden aber was ich verbalisiere. Tatsächlich nehme ich mir oft vor weniger Geschichten zu erzählen. Dann höre ich, „Leo erzähle doch mal wieder eine Geschichte“. Scheinbar hört mann mir gerne zu.

Leopold Grimm
Leopold Grimm in Aktion.

Auf welchen Moment freust Du Dich besonders?

Auf den Schwimmstart, wenn alle Sportlerinnen und Sportler nach dem Startschuss das Rennen beginnen. Gänsehaut! Und auf das Mikrofon, welches Ihr mir hoffentlich nicht wegnehmen wollt.

Wie bereitest Du dich auf die Moderation vor?

Aktuell befinde ich mich in der Prüfungsvorbereitung für meinen Master. Ich werde die Fachliteratur etwas bei Seite schieben und mich über die Profis und Sponsoren Informieren. Vermutlich werde ich das ein oder andere mal mit einer Banane in der Hand moderierend durch die Wohnung laufen. 

2015 hast Du in Chieming Deinen ersten Triathlon gemacht. Seitdem warst Du jedes Jahr dabei und wurdest 2017 sogar Siebter auf der Kurzdistanz. Wie kommt ein Amberger an den Chiemsee und was hast Du an dem Rennen besonders liebgewonnen?

Wie es Vielen geht, startete ich ins Triathlon geschehen mit einem Freund und einer spontanen Idee. Wir beide bevorzugen die Berge dem Meer. Schnell war klar, ein Triathlon in Alpennähe wäre super. So blieben wir nach Recherche beim CST hängen. Die Anreise mit Alpenpanorama, die Kühe, die tolle Wettkampf-Location, der Cappuccino am See. Wir vergaßen schon fast den anstehenden Wettkampf durch so viel Urlaubsfeeling. Auf der Heimfahrt sagten wir, der CST wird auch in späteren Jahren unser Wochenende werden sollte, um über eine weite Distanz die Freundschaft zu pflegen. Die Location und die Radstrecke sind für einen Triathlon super. Trotz Wettkampf ist es ein Wochenende der Erholung.

Wir freuen uns, dich im Team zu haben! 

(c) Ingo Kutsche

Seit jeher fanden sich beim EBERL Chiemsee Triathlon Stars der Szene ein. Aus Deutschland und Österreich, manchmal aber auch von weiter her. „Ich erinnere mich an die Erstauflage des Rennens, als mir drei Tage vor dem Start mit Dirk Bockel ein echter Topstar eine E-Mail schrieb,“ lacht Organisator Sven Hindl. In diesem Jahr freuen sich die Veranstalter nicht nur über das bisher größte Profifeld, sondern auch über mehrere internationale Spitzensportler.

Besonders die Starterliste der Frauen glänzt mit bekannten Namen. Allen voran Caroline Steffen. Die gebürtige Schweizerin, die mittlerweile überwiegend in Australien lebt, ist sechsfache Ironman-Siegerin und war bereits zwei Mal Ironman Vizeweltmeisterin. Im Mai feierte sie beim Ironman Australien ihr Comeback nach der Babypause und wurde Zweite.
Mit der Dänin Camilla Pedersen und der Schweizerin Celine Schärer kommen zwei weitere Hochkaräter an das bayerische Meer. Pedersen kann mehrere Welt- und Europameister-Titel in ihrer Vita verzeichnen und hat in diesem Jahr bereits einen Sieg beim renommierten Triathlon Cannes vorzuweisen. Celine Schärer sammelte bereits in Jugendjahren Meistertitel und konnte 2017 den Ironman Zürich gewinnen. Elf weitere Profi-Damen sind aktuell gemeldet. Darunter mit Jenny Schulz und Lisa-Maria Dornauer zwei Sportlerinnen, die beim EBERL Chiemsee Triathlon bereits auf dem Podium standen.

CST-Routiniers im Männerfeld

Markus Fachbach
Markus Fachbach beim Chiemsee Triathlon 2018

Das Männerfeld ist voller bekannter Namen. Viele davon kennen die Zuschauer des EBERL Chiemsee Triathlon. DAS RENNEN scheint Suchtcharakter zu haben. Markus Fachbach, Julian Erhardt, Horst Reichel, Roman Deisenhofer, Dejan Patrčević – sie alle kennen die Strecken im Chiemgau bereits.

Mit dem Italiener Reinaldo Colucci hat sich ein achtfacher Mitteldistanz-Sieger angekündigt und wird die Routiniers von ihren Podiumsplätzen verdrängen wollen. Ebenso dürfte der ehemalige britische Kurzdistanz-Profi Chris Silver ein Wörtchen mitreden wollen. 

Promis auf Kurzdistanz und in der Mixed Team Relay

Auch das hat Tradition: Die Promi-Starter aus anderen Sportarten oder ehemalige Spitzensportler. Nach ihrem Debüt im letzten Jahr steht Biathlon-Star Vanessa Hinz erneut am Start der Kurzdistanz.

Thomas Hellriegel
Thomas Hellriegel

Auf dem neuen Format der Mixed Team Relay tummeln sich Größen wie der erste deutsche Hawaii Sieger und Triathlon Legende Thomas Hellriegel, Weltmeister Daniel Unger oder Olympionike Christian Prochnow. Ebenso werden die Radprofis „Maloja Pushbikers“ das rasante Format mit einer „Team & Friends“-Mannschaft aufmischen.

„Wir freuen uns auf ein hochkarätiges Starterfeld beim EBERL Chiemsee Triathlon,“ sagt Renndirektor Tom Mayerhofer. „Und auf ein ausgebuchtes Feld voller Altersklassenathleten,“ fügt Sven Hindl hinzu.

Fotos: Ingo Kutsche/ Thomas Hellriegel